TH · Flächenland
Thüringen
Thüringen gilt als „grünes Herz Deutschlands“. Auf vergleichsweise kleinem Raum bündelt es Orte, an denen deutsche Geistes-, Musik- und Kulturgeschichte geschrieben wurde.
- Hauptstadt
- Erfurt
- Einwohner
- 2,100 Mio.
- Fläche
- 16.202,39 km²
- Einw. je km²
- 130
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) – Bundesländer nach Fläche, Bevölkerung und Bevölkerungsdichte · Stand 31.12.2024 (Bevölkerung auf Grundlage des Zensus 2022)

Geografische Lage
Das Land liegt in der geografischen Mitte Deutschlands. Der Thüringer Wald mit dem Rennsteig durchzieht es von Nordwest nach Südost; im Norden liegt das Thüringer Becken, im Osten das Saaletal.
Wirtschaft
Die Wirtschaft ist mittelständisch geprägt. Jena ist durch Carl Zeiss und Schott ein Zentrum für Optik und Photonik; Automobilzulieferer, Maschinenbau und Logistik am Erfurter Kreuz sind weitere Schwerpunkte.
Geschichte
Über Jahrhunderte war die Region in zahlreiche Kleinstaaten zersplittert; erst 1920 entstand das Land Thüringen. 1952 aufgelöst, wurde es 1990 neu gegründet. Auf der Wartburg übersetzte Luther das Neue Testament; 1919 tagte in Weimar die Nationalversammlung.
Kultur
Weimar steht für die Klassik um Goethe und Schiller und ist mit dem Bauhaus verbunden; beides ist UNESCO-Welterbe, ebenso die Wartburg und das jüdisch-mittelalterliche Erbe in Erfurt. Johann Sebastian Bach wurde in Eisenach geboren.
Regionale Besonderheiten
Die vielen Residenzstädte der früheren Kleinstaaten – etwa Gotha, Meiningen oder Rudolstadt – erklären die hohe Dichte an Schlössern, Theatern und Museen.