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TH · Flächenland

Thüringen

Thüringen gilt als „grünes Herz Deutschlands“. Auf vergleichsweise kleinem Raum bündelt es Orte, an denen deutsche Geistes-, Musik- und Kulturgeschichte geschrieben wurde.

Hauptstadt
Erfurt
Einwohner
2,100 Mio.
Fläche
16.202,39 km²
Einw. je km²
130

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) – Bundesländer nach Fläche, Bevölkerung und Bevölkerungsdichte · Stand 31.12.2024 (Bevölkerung auf Grundlage des Zensus 2022)

Wartburg bei Eisenach mit Torhaus und Zugbrücke
Foto: Krzysztof Golik · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · verkleinert

Geografische Lage

Das Land liegt in der geografischen Mitte Deutschlands. Der Thüringer Wald mit dem Rennsteig durchzieht es von Nordwest nach Südost; im Norden liegt das Thüringer Becken, im Osten das Saaletal.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist mittelständisch geprägt. Jena ist durch Carl Zeiss und Schott ein Zentrum für Optik und Photonik; Automobilzulieferer, Maschinenbau und Logistik am Erfurter Kreuz sind weitere Schwerpunkte.

Geschichte

Über Jahrhunderte war die Region in zahlreiche Kleinstaaten zersplittert; erst 1920 entstand das Land Thüringen. 1952 aufgelöst, wurde es 1990 neu gegründet. Auf der Wartburg übersetzte Luther das Neue Testament; 1919 tagte in Weimar die Nationalversammlung.

Kultur

Weimar steht für die Klassik um Goethe und Schiller und ist mit dem Bauhaus verbunden; beides ist UNESCO-Welterbe, ebenso die Wartburg und das jüdisch-mittelalterliche Erbe in Erfurt. Johann Sebastian Bach wurde in Eisenach geboren.

Regionale Besonderheiten

Die vielen Residenzstädte der früheren Kleinstaaten – etwa Gotha, Meiningen oder Rudolstadt – erklären die hohe Dichte an Schlössern, Theatern und Museen.

Quellen