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Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist reich an Schauplätzen der deutschen Geschichte – von der Himmelsscheibe von Nebra über das Mittelalter der Ottonen bis zur Reformation und zum Bauhaus.

Hauptstadt
Magdeburg
Einwohner
2,136 Mio.
Fläche
20.554,84 km²
Einw. je km²
104

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) – Bundesländer nach Fläche, Bevölkerung und Bevölkerungsdichte · Stand 31.12.2024 (Bevölkerung auf Grundlage des Zensus 2022)

Fachwerkhäuser in der Altstadt von Quedlinburg
Foto: Geolina · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · verkleinert

Geografische Lage

Das Land liegt in der Mitte Deutschlands, durchflossen von Elbe und Saale. Im Westen erhebt sich der Harz mit dem Brocken, im Norden liegt die Altmark, im Süden die Börde und das Saale-Unstrut-Gebiet.

Wirtschaft

Die fruchtbaren Böden der Magdeburger Börde gehören zu den besten Deutschlands. Chemische Industrie hat im Raum Halle–Bitterfeld–Leuna lange Tradition. Logistik, Ernährungswirtschaft und erneuerbare Energien sind weitere Schwerpunkte.

Geschichte

Unter den Ottonen war die Region im 10. Jahrhundert ein Zentrum des Reiches; Otto der Große ist im Magdeburger Dom bestattet. In Wittenberg begann 1517 mit Luthers Thesen die Reformation. Das Land bestand 1947–1952 und wurde 1990 neu gegründet.

Kultur

Welterbestätten sind unter anderem die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg, das Bauhaus in Dessau, das Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Altstadt von Quedlinburg und der Naumburger Dom.

Regionale Besonderheiten

Die Altmark im Norden ist sehr ländlich, während sich der Süden um Halle eng mit dem Raum Leipzig verflicht.

Quellen